# Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz 2025-2055

A thematic map of the Atlas of Switzerland, the national atlas published by ETH Zurich. The map is drawn in the browser; this file describes it and lists its variants and links, but not the data values shown on the map.

- Map: https://atlasderschweiz.ch/de/thema/szenarien-zur-bevoelkerungsentwicklung-der-schweiz-2025-2055/
- Short title: Bevölkerungsentwicklung Szenarien 2025-2055
- Map id: 1142
- Categories: Gesellschaft und Kultur › Bevölkerung › Stand und Entwicklung
- Published: 2025-06-30
- Last revised: 2025-06-30
- Content language: German
- Other languages: [Français](https://atlasderschweiz.ch/fr/theme/scenarios-de-levolution-demographique-de-la-suisse-2025-a-2055.md), [Italiano](https://atlasderschweiz.ch/it/tema/scenari-di-evoluzione-demografica-della-svizzera-2025-2055.md), [English](https://atlasderschweiz.ch/en/theme/scenarios-for-population-development-in-switzerland-2025-2055.md)

## Description

### Entwicklung der Gesamtbevölkerung

Das Bundesamt für Statistik erstellt regelmässig «Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz». Diese dienen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als Entscheidungs- und Planungsgrundlage. Die Bevölkerungsszenarien 2025 – 2055 sind die neunte Reihe von berechneten Bevölkerungsszenarien des BFS. Es wurden drei neue Grundszenarien berechnet. Referenzszenario ist das Szenario A-00-2025, das auf der Fortsetzung der Entwicklungen der letzten Jahre beruht. Es kombiniert die Hypothesen, die ein mittleres Bevölkerungswachstum erwarten lassen. Das «hohe» Szenario (B-00-2025) beruht auf einer Kombination von Hypothesen, die das Bevölkerungswachstum begünstigen, während das «tiefe» Szenario (C-00-2025) Hypothesen kombiniert, die dem Bevölkerungswachstum weniger förderlich sind. Die getroffenen Annahmen (Hypothesen) die den Szenario-Berechnungen zugrunde liegen, finden sich im erläuternden Bericht «Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone» des BFS.

Zur ständigen Wohnbevölkerung zählen alle Schweizer Staatsangehörigen mit Hauptwohnsitz in der Schweiz, ausländische Staatsangehörige mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung, mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung für eine kumulierte Aufenthaltsdauer von mindestens zwölf Monaten sowie Personen im Asylprozess mit einer Gesamtaufenthaltsdauer von mindestens zwölf Monaten. Diese Definition der Zielpopulation stellt die Kohärenz mit der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) sicher und entspricht den internationalen Empfehlungen.

### Die wichtigsten Erkenntnisse in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse dieser neuen Reihe von Szenarien lassen sich wie folgt zusammenfassen:

- Die Bevölkerung der Schweiz dürfte in den nächsten 30 Jahren hauptsächlich infolge der Wanderungsbewegungen zunehmen.
- Die Alterung der Bevölkerung wird voraussichtlich voranschreiten, am stärksten zwischen 2025 und 2035.
- Die Bevölkerung der Schweiz dürfte sich zunehmend auf die Kantone rund um die Agglomerationen Zürich und Genf konzentrieren.

Das Referenzszenario zeigt Folgendes:

- Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz zählt im Jahr 2025 voraussichtlich 9,1 Millionen Personen. Sie dürfte bis 2035 auf knapp 9,8 Millionen anwachsen und 2041 10 Millionen überschreiten. 2055 wird sie voraussichtlich rund 10,5 Millionen umfassen.
- Die Bevölkerungsgruppe der 65-Jährigen und Älteren dürfte sich von 1,8 Millionen im Jahr 2025 auf 2,2 Millionen im Jahr 2035 und auf knapp 2,7 Millionen im Jahr 2055 erhöhen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung steigt voraussichtlich von 19,9% im Jahr 2025 auf 25,5% im Jahr 2055.
- Die Bevölkerung der Kantone Luzern, St. Gallen, Aargau und Thurgau sowie Genf und Waadt nimmt zwischen 2025 und 2055 voraussichtlich um mehr als 20% zu, während das Bevölkerungswachstum schweizweit im gleichen Zeitraum 15% betragen dürfte.

### Hintergründe zur Szenario-Berechnung

Die Szenario-Berechnungen basieren auf Hypothesen aus den folgenden vier Hauptfaktor-Bereichen:

- Geburtenhäufigkeit
- Sterblichkeit
- Wanderungsbewegungen
- Erwerb des Schweizer Bürgerrechts

Sämtliche Hypothesen, sowie deren positiven, neutralen oder negativen Einflüsse auf die 4 Hauptfaktoren der Bevölkerungsentwicklung werden auf Seite 14 (T6) des Berichtes «Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone 2025–2055» (BFS) zusammengefasst.

### Geburtenhäufigkeit

Generell ist die Anzahl der Geburten pro Frau (ZGZ = zusammengefasste Geburtenziffer) in den meisten europäischen Staaten rückläufig. In der Schweiz lag sie 2001 bei 1,38. Sie stieg in den Folgejahren stetig an und erreichte 2010 einen Wert von 1,52. Von diesem Zeitpunkt an bis 2018 schwankte die ZGZ zwischen 1,52 und 1,55 und sank danach rasch von 1,48 im Jahr 2019 auf 1,33 im Jahr 2023; einzig im Jahr 2021 stieg sie vorübergehend aufgrund der COVID-Pandemie auf 1,52 an. Das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt nahm in diesem Zeitraum kontinuierlich von 30,0 auf 32,4 Jahre zu. Das Referenzszenario geht von einer stabilen ZGZ aus, das hohe Szenario von einer leicht steigenden und das tiefe von einer leicht fallenden ZGZ. Signifikante Differenzen gibt es zwischen Schweizer Müttern (2023 ZGZ von 1.23) und ausländischen Müttern (2023 ZGZ von 1.58).

### Sterblichkeit

Zwischen 2001 und 2011 schwankte die Anzahl Todesfälle in der Schweiz zwischen 60 000 und 63 000. Von 2012 bis 2019 stieg sie unregelmässig an und lag generell zwischen 64 000 und 68 000. 2020 erhöhte sich die Zahl der Todesfälle aufgrund der Covid-19-Pandemie auf 76 000. Danach schwankte sie zwischen 71 000 und 74 000 und stieg bis 2023 auf knapp 72 000 an. Zwischen 2001 und 2019 erhöhte sich die Lebenserwartung der Männer bei der Geburt von 77,4 auf 81,9 Jahre und jene der Frauen von 83,1 auf 85,6 Jahre. Im Jahr 2020 ging die Lebenserwartung bei den Männern aufgrund der pandemiebedingten Todesfälle auf 81,0 und bei Frauen auf 85,1 Jahre zurück. Anschliessend stagnierte sie bei den Männern bei 81,6 und schwankte bei den Frauen zwischen 85,7 und 85,4, bevor sie wieder anstieg. 2023 lag die Lebenserwartung der Männer bei 82,2 und jene der Frauen bei 85,8 Jahren.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie sank die Lebenserwartung in der Schweiz im Jahr 2020 abrupt. Bereits zuvor hatten Grippeepidemien und Hitzewellen dazu geführt, dass die Entwicklung weniger gleichmässig verlief als in der Vergangenheit. Ähnlich wie bei der Geburtenhäufigkeit ist auch die Entwicklung der Sterblichkeit in den nächsten Jahren sehr ungewiss. Die Lebenserwartung könnte in den nächsten Jahren entweder schnell ansteigen oder auf dem aktuellen Stand bleiben. Auf der Grundlage der heute verfügbaren Informationen gibt es keine Anhaltspunkte, welche der beiden Möglichkeiten eintreten wird. Die Unsicherheiten bezüglich der künftigen Sterblichkeit sind gross. Für die ersten Projektionsjahre werden daher sehr unterschiedliche Lebenserwartungen berücksichtigt, um so das gesamte Spektrum plausibler Entwicklungen für die nächsten Jahre abzudecken.

### Wanderungsbewegungen

In den letzten fünf Jahren haben die Covid-19-Pandemie und der Krieg in der Ukraine die Entwicklung der Wanderungen in der Schweiz stark beeinflusst. Abgesehen von diesen aussergewöhnlichen Ereignissen war in den letzten zwei Jahrzehnten ein allgemeiner Trend zu einer hohen Zahl von Ein- und Auswanderungen und damit zu einem grossen Wanderungsvolumen zu erkennen. Während die Einwanderungen auf einem hohen Niveau schwankten, zeigten die Auswanderungen einen stabileren Aufwärtstrend. Dies war einerseits auf die Wirtschaftslage in Europa, andererseits auf die Auswanderung zahlreicher Arbeitskräfte, die Ende des 20. Jahrhunderts in die Schweiz eingewandert waren und nun ins Rentenalter kommen, zurückzuführen. Die oben beschriebenen Entwicklungen dürften sich fortsetzen.

Alle Hypothesen gehen davon aus, dass die Schweiz dank ihrer günstigen wirtschaftlichen Situation, der zentralen Lage in Europa, dem hohen Lebensstandard, der guten Lebensqualität und vorteilhaften Steuern weiterhin attraktiv bleibt. Die Unternehmen rekrutieren fehlende Arbeitskräfte hauptsächlich im EWR. Aufgrund der ins Rentenalter eintretenden Babyboomer-Generation werden zahlreiche Arbeitsplätze frei, die teilweise von im Ausland angeworbenen Personen besetzt werden. Diese Personen haben mehrheitlich ein hohes Bildungsniveau und sind sehr mobil. So bleiben die meisten lediglich einige Jahre in der Schweiz. Auch in den anderen europäischen Ländern kommen die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge zwischen 2030 und 2040 ins Rentenalter und beschleunigen damit die demografische Alterung. Die Folge ist ein verstärkter Wettbewerb zwischen der Schweiz und den europäischen Ländern um qualifizierte Arbeitskräfte. Es wird für die Schweiz mit der Zeit schwieriger, Arbeitskräfte aus dem EWR anzuwerben. Die Rekrutierung von Personen aus Drittstaaten ist aufgrund der gesetzlichen Hürden mit mehr Aufwand verbunden als die Rekrutierung von Personen aus dem Schengen Raum. Aus diesen Gründen dürfte der Wanderungssaldo nach 2030 sinken. Ausgehend von der allgemeinen Annahme, dass die wirtschaftliche Lage in der Schweiz günstig bleibt, fällt der Wanderungssaldo während des gesamten Betrachtungszeitraums bei allen drei Hypothesen dennoch positiv aus.

### Erwerb des Schweizer Bürgerrechts

Von 1992 bis 2006 stieg die jährliche Zahl der Einbürgerungen in der Schweiz stetig von 11 000 auf 47 000. Danach schwankte sie zwischen knapp 33 000 und 45 000. Der Höchststand von 45 000 Einbürgerungen wurde 2017 erreicht, ein Jahr vor dem Inkrafttreten des neuen Bürgerrechtsgesetzes (BüG), das die Voraussetzungen für die Einbürgerung teilweise verschärft hat. 2023 erwarben 41 000 Personen das Schweizer Bürgerrecht.

Die Zahl der Einbürgerungen in der Schweiz hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab: der Anzahl berechtigter Personen, der Bereitschaft dieser Personen, die Staatsangehörigkeit zu beantragen, und der Bereitschaft der Behörden, sie ihnen zu gewähren. Aktuell leben gemäss Schätzungen mehr als zwei Millionen ausländische Personen lange genug in der Schweiz, um ein Einbürgerungsgesuch zu stellen. In allen drei Grundszenarien nimmt die ständige ausländische Wohnbevölkerung in der Schweiz infolge der Wanderungsbewegungen zu. Folglich gibt es in der Schweiz immer mehr Personen, die ein Einbürgerungsgesuch stellen könnten. Bei allen drei Hypothesen pendelt sich die Zahl der Einbürgerungen auf recht hohem Niveau ein.

Gemäss Referenzhypothese halten die strengen Bedingungen für den Erwerb des Schweizer Bürgerrechts viele Personen davon ab, ein Gesuch zu stellen. Zudem haben Personen aus den EWR-Ländern aufgrund der bilateralen Abkommen ein geringeres Interesse, den Schweizer Pass zu erhalten. Bei Personen, die nicht aus dem EWR stammen, ist der Wunsch, die Schweizer Staatsbürgerschaft zu erhalten, am grössten; aufgrund derer Gesuche bleibt die Zahl der Einbürgerungen auf einem relativ hohen Niveau.

## Sources

- Kohli Raymond und Johanna Probst (2025): [Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone](https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/34687099/master). Bundesamt für Statistik, Neuchâtel

## Data sources

- Atlas of Switzerland: [Administrative Einheiten 1:500.000 (Gemeinden, Bezirke, Kantone)](http://www.atlasderschweiz.ch/)
- ETH Zurich: [Atlas of Switzerland](https://www.atlasderschweiz.ch/)
- Kohli Raymond und Johanna Probst (2025): [Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone](https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/34687099/master). Bundesamt für Statistik, Neuchâtel
- Kohli Raymond und Johanna Probst (2025): [Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Kantone 2025-2055 - Bevölkerungswachstum und Bevölkerungsindikatoren nach Kanton, Szenario-Variante](https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/aktuell/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.34687263.html)
- swisstopo (2021): [Gemeindegrenzen GG25](https://shop.swisstopo.admin.ch/de/products/landscape/boundaries3D)
- swisstopo [J160089] (2010): [Landeskarte 1:500.000](https://shop.swisstopo.admin.ch/de/products/maps/national/lk500)

## Data owners

- [Bundesamt für Landestopografie (swisstopo)](http://www.swisstopo.admin.ch/)
- [Atlas der Schweiz (AdS)](http://www.atlasderschweiz.ch/)
- [Bundesamt für Statistik (BFS)](https://www.bfs.admin.ch/)

## Citation

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> Atlas der Schweiz (2025): Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz 2025-2055. ETH Zürich. Kartendaten © swisstopo, AdS, BFS. https://atlasderschweiz.ch/de/thema/szenarien-zur-bevoelkerungsentwicklung-der-schweiz-2025-2055/

## Variants

The map has 21 variants. Levels: variant → spatial unit → time. The `u` value of a variant selects it in the links below.

- Mittleres Referenzszenario
  - Kantone
    - 2025: `u=A-4AAwH5` (default)
    - 2030: `u=BB4AAwH5`
    - 2035: `u=BB0AAwH5`
    - 2040: `u=BBwAAwH5`
    - 2045: `u=BBsAAwH5`
    - 2050: `u=A_gAAwH5`
    - 2055: `u=A-8AAwH5`
- Hohes Szenario
  - Kantone
    - 2025: `u=A-4AAwH6`
    - 2030: `u=BB4AAwH6`
    - 2035: `u=BB0AAwH6`
    - 2040: `u=BBwAAwH6`
    - 2045: `u=BBsAAwH6`
    - 2050: `u=A_gAAwH6`
    - 2055: `u=A-8AAwH6`
- Tiefes Szenario
  - Kantone
    - 2025: `u=A-4AAwH7`
    - 2030: `u=BB4AAwH7`
    - 2035: `u=BB0AAwH7`
    - 2040: `u=BBwAAwH7`
    - 2045: `u=BBsAAwH7`
    - 2050: `u=A_gAAwH7`
    - 2055: `u=A-8AAwH7`

## Links

Replace `{u}` with the `u` value of a variant above, or leave out `u={u}` for the default variant. The map opens at its full extent; a link cannot set the map position.

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In the embed URL, `dm` sets what is shown: `e` the map with its title bar (default), `p` also the values of an object clicked on the map, `m` only the map with a button that opens it in the atlas. `ig=1` (default) lets the map react to scrolling and dragging only after a click into it, `ig=0` right away. The size can be changed in `style`.

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