Anteil der Erwerbspersonen an der Wohnbevölkerung

Kategorien: Wirtschaft und Energie › Arbeit › Erwerb

Die Struktur des Arbeitsmarktes in der Schweiz ist durch tief greifende Veränderungen gekennzeichnet: Globalisierung und technischer Fortschritt beschleunigen den Trend zur Dienstleistungsgesellschaft. Dieser Trend, verbunden mit zunehmender Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitszeit, bietet u.a. auch den Frauen auf dem Arbeitsmarkt neue Chancen. Der Strukturwandel birgt aber auch Risiken; vor allem die Situation schlecht ausgebildeter Erwerbstätiger wird schwieriger.

In der öffentlichen Wahrnehmung erschien die Wirtschaft in den letzten Jahren oft im Zeichen von Grossunternehmen, multinationalen Gesellschaften und der Globalisierung der Märkte. Die Schweizer Wirtschaft weist allerdings eine andere Struktur auf: Sie wird deutlich von den KMU dominiert, von Unternehmen also mit weniger als 250 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). 2013 wurden in der Schweiz 563'000 marktwirtschaftliche Unternehmen gezählt.

Die KMU machen im Jahr 2013 über 99% aller Unternehmen aus (der Anteil blieb seit 1985 unverändert). Es handelt sich dabei zu 92% um Mikro-Unternehmen, d.h. Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).

Rund 70% der Beschäftigten sind 2013 in den KMU tätig, 30% in den grossen Unternehmen. Nach wie vor spielen die kleinen Unternehmen eine bedeutende Rolle in der Schweiz: Mehr als ein Viertel der Arbeitsplätze entfällt auf Mikrounternehmen und ein weiteres Fünftel auf Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).

Textquellen

Datenquellen

Dateneigner: Bundesamt für Landestopografie (swisstopo), Atlas der Schweiz (AdS), Bundesamt für Statistik (BFS)

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Anteil der Erwerbspersonen an der Wohnbevölkerung


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