Berghütten nach Anzahl der Schlafplätze

Berghütten nach Anzahl der Schlafplätze

Erste alpine Schutzhütten sind entstanden, um arbeitenden und reisenden Menschen wie Schafhirten, Forstarbeitern oder Säumern einen Schutz vor Unwettern zu bieten. In der Zeit der römischen Alpenübergänge und später mit der zunehmenden Reisetätigkeit und dem Fernhandel des Hochmittelalters kamen Unterkünfte an den wichtigsten Alpenpässen auf. Diese als ‚hospitales’ bezeichneten Unterkünfte wurden vor allem von Mönchen und christlichen Institutionen unterhalten.
Die ersten Schutzhütten im touristischen Sinne entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts durch das wachsende Interesse an hochalpinen Aktivitäten. Die alpinen Vereine der verschiedenen Länder erkannten den zunehmenden Bedarf an Unterkunft und Schutz für Wanderer, Bergsteiger und Skifahrer und begannen mit der Errichtung von vorerst spartanischen Berghütten. Die erste Hütte des Schweizer Alpen Club SAC, die Grünhorn-Hütte, wurde im Jahre 1863 eröffnet.
Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts sind in den Schweizer Alpen unzählige weitere Hütten entstanden. Mit der Zeit wurden viele davon aus- und umgebaut und stellen heute einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Sie variieren aber bezüglich Grösse und Ausstattung nach wie vor. Bei den meisten handelt es sich um bewirtschaftete Grosshütten, bei einigen um zeitweise bewartete Selbstversorgerhütten, wiederum andere entsprechen einfachen Notbiwaks. Neben den Hütten des Schweizer Alpen Club SAC gibt es eine große Zahl von alpinen Unterkunftshütten, die von Privatpersonen oder kleineren Vereinigungen betrieben werden.

Datengrundlage

Die Karten „Berghütten: Höhenlage“ und „Berghütten: Schlafplätze“ basieren auf den Hütten des Schweizer Alpen-Club SAC und allen privaten Hütten, die beim SAC auf der Webseite registriert sind.

© SAC (2017): SAC-Hütten Schweiz

Textquellen

Über das Thema

Veröffentlichungsdatum

10. Mai 2017

Letzte Aktualisierung

7. Januar 2020