Einzugsgebiete und Wasserscheiden

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Die Wasserscheiden erster Ordnung, auch europäische Hauptwasserscheiden genannt, begrenzen die Einzugsgebiete der nach den europäischen Randmeeren fliessenden Ströme. Der grösste Teil der Schweiz, vom Alpenkamm an nordwärts, wird vom Rhein entwässert (27'823 km²). Die Rhone sammelt im Wesentlichen die Wasser des Wallis, des Genferseegebietes und der Ajoie (7691 km²), der Po diejenigen der italienischen Schweiz (3827 km²). Das Engadin gehört zum Gebiet der Donau (1818 km²), das Münstertal zu dem der Etsch/Adige (126 km²). Am Gotthard, dem bedeutendsten Quellzentrum der Schweiz und Westeuropas überhaupt, treffen sich das Rhein-, Rhone- und Po-Gebiet.
Wasserscheiden zweiter Ordnung teilen die Einzugsgebiete erster Ordnung in Flussgebiete auf. Eine derartige Wasserscheide umschliesst innerhalb des Rheingebietes dasjenige der Aare; innerhalb des letzteren sind durch Wasserscheiden dritter Ordnung die Gebiete der Reuss und der Limmat hervorgehoben.

Datenquellen

Dateneigner: Hydrologischer Atlas der Schweiz (HADES), Bundesamt für Umwelt (BAFU)

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Einzugsgebiete