Elektrizitätsmarktgesetz EMG (2002)
Kategorien: Staat und Politik › Abstimmungen › Verkehrs- und Energiepolitik
Die Vorlage
Das Elektrizitätsmarktgesetz (EMG) ist als Rahmengesetz konzipiert und soll die Voraussetzungen für einen wettbewerbsorientierten Elektrizitätsmarkt schaffen. Kernanliegen des Gesetzes sind die freie Wahl des Stromlieferanten, die Garantie der Versorgungssicherheit sowie klare Bedingungen für die Marktöffnung. Dazu gehören z.B. die Herkunftsbezeichnung und Produktionsart der Elektrizität, eine sechsjährige Anpassungsfrist, nach welcher landesweit ein unbeschränkter Anspruch auf die Durchleitung von Strom besteht oder eine transparente Preisgestaltung. Gegen das EMG wurde von Gewerkschaftsseite das Referendum ergriffen.
Resultate
Die Vorlage wurde von Volk und Ständen abgelehnt.
Stimmbeteiligung: 44.8%
Ja-Stimmen: 47.4%
Textquellen
- FSO (2004): Vote Statistics
Datenquellen
- Atlas of Switzerland (2010): Basiskarte 1:500.000
- Atlas of Switzerland: Administrative Einheiten 1:500.000 (Gemeinden, Bezirke, Kantone)
- FSO (2019): Volksabstimmungen (Ergebnisse Ebene Gemeinde seit 1981)
- swisstopo [J160089] (2010): Gemeindegrenzen GG25
- swisstopo [J160089] (2010): Landeskarte 1:500.000
Dateneigner: Bundesamt für Landestopografie (swisstopo), Atlas der Schweiz (AdS), Bundesamt für Statistik (BFS), Bundeskanzlei
Veröffentlichungsdatum:
Letzte Aktualisierung: