Laut Identitas gab es Ende 2020 über 1.5 Millionen Rinder in der Schweiz. Nicht einmal ein Fünftel davon sind männlich. Bei den Rindern lassen sich die Nutzungsrichtungen Milchproduktion und Fleischproduktion unterscheiden. Es gibt Rassen, die überwiegend auf eine der beiden Nutzungsrichtungen hin gezüchtet wurden, aber auch kombinierte Rassen.
Milchvieh
Typische und häufigste Milchvieh-Rassen sind Holstein-Friesian (Rot- und Schwarzbunte), Braunvieh (Brown Swiss), daneben auch das Fleckvieh (Simmentaler) als Doppelnutzungsrind und Montbeliarde.
Fleischvieh
In der Schweiz werden insgesamt 32 Rassen zur Fleischproduktion gehalten. Die meisten von ihnen haben kein „reines“ Schweizer Blut; viele entstammen auch aus Kreuzungen mit zumeist amerikanischen Rindern. Reine Schweizer Fleischrinderrassen sind Braunvieh (Zentralschweiz), Eringer (Wallis), Evolène (Wallis), Grauvieh (Graubünden) und Simmental (Berner Oberland). Weitere auch in der Schweiz gehaltene Rassen sind Angus, Galloway, Charolais, Hereford, Limousin und mittlerweile auch Wagyu.
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Wirtschaft und Energie, Landwirtschaft, Nutztiere
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7. April 2021
25. April 2022
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