Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» (2009)
Kategorien: Staat und Politik › Abstimmungen › Gesellschaftspolitik
Die Vorlage
Die Initiative will den Bau von Minaretten in der Schweiz verbieten. Die Kontroverse zum Bau von Minaretten basiert auf einer gesellschaftlich-politischen Diskussion, welche seit zehn Jahren geführt wurde.
Das Referendum hat seinen Ursprung in einer Aktion vom 1. Mai 2007, als das «Egerkinger Komitee» – eine Gruppierung von hauptsächlich rechten SVP- und FDP-Politikern – eine eidgenössische Volksinitiative «gegen den Bau von Minaretten» lancierte. Der Bundesrat und das Parlament lehnen die konstitutionelle Verankerung ab, weil sie den Grundprinzipien der Verfassung widerspricht.
Zum Zeitpunkt der Abstimmung 2009 gab es insgesamt vier Minarette in der Schweiz, die zu den Moscheen in Zürich, Genf, Winterthur und Wangen bei Olten gehören. Diese bestehenden Minarette sind durch den Bann nicht betroffen.
Resultate
Die Initiative wurde von Volk und Ständen angenommen.
Stimmbeteiligung: 53.4%
Ja-Stimmen: 57.5%
Textquellen
- Federal Chancellery (2009): Vote documentation
Datenquellen
- Atlas of Switzerland (2010): Basiskarte 1:500.000
- Atlas of Switzerland: Administrative Einheiten 1:500.000 (Gemeinden, Bezirke, Kantone)
- FSO (2019): Volksabstimmungen (Ergebnisse Ebene Gemeinde seit 1981)
- swisstopo [J160089] (2010): Gemeindegrenzen GG25
- swisstopo [J160089] (2010): Landeskarte 1:500.000
Dateneigner: Bundesamt für Landestopografie (swisstopo), Atlas der Schweiz (AdS), Bundesamt für Statistik (BFS), Bundeskanzlei
Veröffentlichungsdatum:
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