Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» (2020)

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Ausgangslage

Vor allem in städtischen Gebieten ist das Angebot an Wohnraum bis 2015 knapp geworden. Bis 2016 sind auch die Mieten gestiegen. Verknappung und Verteuerung waren eine Folge der guten Wirtschaftslage und des starken Bevölkerungswachstums.

Die Vorlage

Die Initiative verlangt, dass Bund und Kantone preisgünstige Mietwohnungen verstärkt fördern. Gesamtschweizerisch sollen mindestens zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen gemeinnützigen Bauträgern gehören – in der Regel sind dies Wohnbaugenossenschaften. Zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus sollen Kantone und Gemeinden für sich ein Vorkaufsrecht einführen können. Für Grundstücke im Eigentum des Bundes oder bundesnaher Betriebe würden Kantone und Gemeinden generell ein Vorkaufsrecht erhalten. Schliesslich will die Initiative verhindern, dass Subventionen für energetische Sanierungen zu Luxuslösungen führen und sich die Wohnungen übermässig verteuern. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab. Das Parlament hat jedoch zusätzliche Mittel für den bestehenden Fonds zugunsten des gemeinnützigen Wohnungsbaus beschlossen. Dieser sogenannte «Fonds de Roulement», aus dem Darlehen gewährt werden, wird aber nur aufgestockt, wenn die Volksinitiative abgelehnt wird.

Resultate

Die Vorlage wrude von Volk und Ständen abgelehnt.

Stimmbeteiligung: 41.7%
Ja-Stimmen: 42.9%

Textquellen

Datenquellen

Dateneigner: Bundesamt für Landestopografie (swisstopo), Bundesamt für Statistik - Sektion Politik, Kultur, Medien, Bundesamt für Statistik (BFS), Bundeskanzlei

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Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» (2020)


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Hintergrund

Bezahlbare Wohnungen (2020)