Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» (2018)

Kategorien: Staat und Politik › Abstimmungen › Aussenpolitik

Die Vorlage

Die Initiative will den Umgang der Schweiz mit internationalen Verträgen ändern, wenn es zwischen diesen Verträgen und dem Verfassungsrecht einen «Widerspruch» gibt. Sie will in der Verfassung festschreiben, was zu tun ist, wenn zum Beispiel eine Volksinitiative angenommen wird, die in gewissen Punkten mit einem abgeschlossenen Vertrag nicht vereinbar ist. In einer solchen Situation soll die Schweiz künftig stets genau gleich vorgehen, um den Vorrang der Verfassung durchzusetzen: Sie darf den Vertrag nicht mehr anwenden, ausser er hat beim Abschluss dem Referendum unterstanden. Und sie muss den Vertrag anpassen, also mit den entsprechenden Ländern neu verhandeln. Gelingt das nicht, muss sie den Vertrag «nötigenfalls» kündigen.

Resultate

Die Vorlage wurde von Volk und Ständen abgelehnt.

Stimmbeteiligung: 47,7%
Ja-Stimmen: 33,8%

Textquellen

Datenquellen

Dateneigner: Bundesamt für Landestopografie (swisstopo), Atlas der Schweiz (AdS), Bundesamt für Statistik (BFS), Bundeskanzlei

Veröffentlichungsdatum:

Letzte Aktualisierung:

Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» (2018)


Basiselemente


Hintergrund

Selbstbestimmungsinitiative (2018)