Weihnachtsmärkte

Kategorien: Gesellschaft und Kultur › Feste, Anlässe und Bräuche

Herkunft
Die Weihnachtsmärkte gehen zurück auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen und Märkte, die den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit gaben, sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Im 14. Jahrhundert kam der Brauch auf, Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, Verkaufsstände auf dem Markt zu errichten. Seit etwa der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Märkte zu einem festen Element des vorweihnachtlichen Brauchtums und verbreiteten sich im gesamten deutschen Sprachraum.

Typischer Weihnachtsmarkt
Ein typischer Weihnachtsmarkt besteht aus zahlreichen Verkaufsständen vor publikumswirksamer Kulisse auf Strassen und Plätzen eines Ortes. Zur Verpflegung werden weihnachtliche Backwaren und regionale Spezialitäten (z.B. Lebkuchen), diverse Süssigkeiten (z.B. gebrannte Mandeln, heisse Maroni) sowie warme Speisen angeboten. Dazu werden üblicherweise warme Getränke (z.B. Glühwein, Glühmost und Punsch) ausgesche.nkt. Des Weiteren sind Verkaufsstände für kunsthandwerkliche Weihnachtsartikel (z.B. Krippen) oder Schmuck für den Christbaum (z.B. Glaskugeln, Adventssterne) ein fester Bestandteil von Weihnachtsmärkten.
Auf grösseren Weihnachtsmärkten werden hauptsächlich Waren von professionellen Marktfahrern angeboten. Es gibt aber auch Märkte, deren Erlös karitativen oder anderen gemeinnützigen Zwecken zufliesst und die von Vereinen organisiert werden, die oft selbst hergestellte Produkte verkaufen.

Textquellen

Datenquellen

Dateneigner: Atlas der Schweiz (AdS), Brunnvalla (Brunnvalla)

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Hintergrund

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